Gemeinsam gegen Aids in Afrika

Gerade in Afrika ist Aids weit verbreitet, südlich der Sahara ist die weltweit am schwersten von HIV betroffene Region. Durch Immunschwäche ist die Lebenserwartung in einigen Ländern des Kontinents um mehr als zehn Jahre gesunken. Damit hat diese dramatische Folgen für die Demographie. Hinsichtlich des Anteils der Infizierten an der Gesamtbevölkerung unterscheidet sich Nordafrika mit 0,3 Prozent deutlich von Südafrika mit 5 Prozent. Außer Frage steht hier, dass an dieser Tatsache etwas geändert werden muss.

„Lace up, Save Lives“

Dies haben neben U2 Frontman Bono auch Herta BSC und Nike erkannt und wollen helfen. Bono hat die Initiative RED ins Leben gerufen. Diese engagiert sich im Kampf gegen HIV / Aids in Afrika. So wurde nun das Heimspiel von Herta BSC gegen den 1. FC Köln zum RED-Spiel. Damit will der Verein, sowie ihr Partner Nike die Initiative unterstützen. Die Aktion heißt „Lace up, Save Lives“ und wird von Beginn an von Herta begleitet.

Fußball bietet ein großes Potential

Michael Preetz, der Manager des Fußballvereins, erklärt, dass er im Fußball eine große Chance sehe Kräfte im Kampf gegen die Krankheit zu aktivieren. Er unterstütze Bonos Initiative, weil er im Kampf gegen Aids eine wichtige Aufgabe sehe. Besonders über den Fußball würden gerade die Jugendlichen, auch in Afrika, angesprochen. Der Sport habe eine enorm große integrative Kraft. Auch in Berlin leben eine Vielzahl an verschiedener Nationen und Kulturen, die durch diesen Sport ein zu Hause geboten bekommen. Auch der Trainer der Mannschaft, Friedhelm Funke, sagte, dass Aids eine sehr gefährliche Krankheit sei, die es gilt zu bekämpfen. Die Menschen, die bereits daran erkrankt seien, bräuchten die Hilfe. Aus diesem Grund sei der Verein sehr gerne bei dieser Aktion dabei.

Kauf von Schnürsenkeln rettet Leben

RED und Nike sammeln mittels dem Verkauf spezieller Produkte Gelder, die sowohl der Aufklärung zu Gute kommen, als auch der medizinischen Versorgung vor Ort in den betroffenen Ländern des Kontinents. Vordergründig richtet sich die Aktion vor allem an Jugendliche und der Sport soll dabei helfen die Initiative RED weltweit noch bekannter zu machen. Das Konzept hinter der Aktion ist ganz einfach: Schuhe schnüren und damit Leben retten. Jeder kann helfen, indem er einzig und alleine ein Paar Schnürsenkel von Nike kauft. Der Sportartikel-Hersteller spendet den Gewinn daraus zu einhundert Prozent an den RED-Partner „The Global Fund“. Dieser stellt HIV/Aids Betroffenen medizinische Hilfe zur Verfügung. Auch auf Fußball basierende soziale Initiativen werden unterstützt, die sich um Aufklärung und Verständnis rund um die Prävention kümmern.

Heimspiel steht unter dem Motto der Aktion

Das Heimspiel stelle Herta komplett unter das Motto RED. So trugen zahlreiche Spieler die auffälligen Schnürsenkel zu diesem Spiel, die Mannschaft trug rote Trainingsanzüge beim Betreten des Platzes und einmal tauchte das Logo der Initiative auf dem Trikot auf, sodass diese zu Unikaten wurden. Im Stadion hat sich die Initiative durch Banden, Plakate und auch Sports auf der Anzeigetafel bemerkbar gemacht. Auch die Fußball-Fans hatten die Möglichkeit dazu sich im Kampf gegen Aids in Afrika zu engagieren, indem sie die Schnürsenkel in den Herta-Fan-Shops erwarben.

Seit dem 1. Dezember des vergangenen Jahres sind die Schnürsenkel in allen Nike-Stores, bei wichtigen Handelspartnern und auch im Internet zu einem Preis von vier Euro erhältlich. Nun ist auch seit dem 3. März der limitierte RED Ball Nike Ascente und die roten Brasil N98 Track Jackets auf dem Markt. Der Preis liegt jeweils bei 150 Euro.

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