Tasmanien

Die Insel Tasmanien gehört zum Australischen Bund und ist der Südostküste Australiens vorgelagert.
Reisezeit
Die beste Reisezeit sind die Sommermonate Dezember bis Februar. Angenehme Temperaturen, viel Sonnenschein und ein beständiges Wetter herrschen in diesen Monaten vor.
Die Hauptstadt Hobart
Sehenswert ist das historische Viertel Battery Point mit alten Waren- und Wohnhäusern, die aus dem typischen Sandstein der Insel Anfang des 19. Jahrhunderts von Sträflingen errichtet wurden. Beeindruckend ist der Speicher Salamanca Place, in dem heute Restaurants, Souvenir– und Antiquitätengeschäfte, Galerien und Boutiquen untergebracht sind. Vom Taroon Shot Tower, einem ehemaligen Munitionsturm, hat man einen fantastischen Blick über die gesamte Stadt. In der Umgebung von Hobart gibt es viele kleine Dörfer wie Richmond und Hamilton, die aus der Kolonialzeit stammen. Ein besonderes Highlight ist die jährlich im Dezember stattfindende Yacht-Regatta von Sydney nach Hobart.
Landschaft und Nationalparks
Tasmanien ist von einer kontrastreichen Landschaft aus Gebirgen und Hochebenen geprägt. Dichte Regenwälder, unberührte Natur, glasklare Bergseen und kilometerlange Sandstrände bieten grenzenlose Möglichkeiten für Tageswanderungen oder anspruchsvolle Trekkingtouren abseits jeder Zivilisation. Ausgedehnte Wandergebiete mit gut angelegten und beschilderten Wanderwegen finden sich in den insgesamt 19 Nationalparks, die ca. 45 % des Territoriums von Tasmanien einnehmen. Zu den schönsten Nationalparks gehören der Cradle Mountain / Lake St. Clair, Rocky Cape, der Franklin-Gordon Wild Rivers sowie der Freycinet-Nationalpark. Ein Highlight im Mount Field Nationalpark sind die Wasserfälle Hogarth Falls in Strahan.
Flora und Fauna
Auf Tasmanien gibt es viele Tier- und Pflanzenarten, die auf der Insel endemisch sind. Ein Beispiel ist der Tasmanische Teufel, das größte fleischfressende Beuteltier der Welt. Kängurus und Wallabies sind auf Tasmanien ebenfalls anzutreffen.

Im Westen der Insel gibt es hauptsächlich ausgedehnte Regenwälder, im Osten dagegen überwiegend Eukalyptuswälder. Die Vegetation reicht von alpin im Hochland bis zu Heidelandschaften an der Küste. Ca. 20% der Insel wurden von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

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